Upgrade für den Ford Transit: Wasser- und Stromanschluss

Ran an die Isolierung. Der Camper von Simone wird winterfit gemacht. Aber auch Steckdosen und der Frischwassertank müssen verbaut werden. Wir haben uns angesehen, wie Simone das in ihrem Ford Transit umgesetzt hat. 

Dem kalten Wetter geschuldet, musste Simone eine Pause bei ihrem Projekt einlegen. Im letzten Beitrag hat sie alles geplant und nun sollen die Pläne in die Tat umgesetzt werden. Der nächste Schritt ist eine Herausforderung: Die Isolierung, denn der Kleber streikt bei niedrigen Temperaturen.

Isolierung – für Kälte und Wärme

Simones erste Wahl fiel auf Armaflex mit einer Stärke von 25 mm, denn der Camper soll auch im Winter bei kalten Temperaturen zum Einsatz kommen. Für schmale Flächen greift sie zu Armaflex mit einer Stärke von 9 mm. Schnittstellen deckt sie mit einem dünnen Armaflexband ab. Um das Ergebnis zu verbessern, wird noch eine Schalldämmung mit Alubutyl geklebt. Wichtig: Hier unbedingt mit Handschuhen arbeiten, da die Aluminiumkante des Alubutyl sehr scharf ist. Vor dem Aufkleben wurden die betroffenen Stellen mit Bremsenreiniger gereinigt, sodass die Stellen entfettet bzw. sauber waren und der Kleber gut haften kann. Alubutyl und Armaflex sind selbstklebend.

Die Holzleisten sind schon eine Vorbereitung für die Decken- bzw. Seitenverkleidung, welche im nächsten Beitrag gezeigt werden. Auch der Boden soll verlegt werden – sofern das Wetter mit spielt.

Ein Loch im Kastenwagen

Um später von außen den Frischwassertank auffüllen zu können, hat Simone ein Loch in den Kastenwagen geschnitten und einen versperrbaren Einfüllstutzen montiert. Dieses Zubehör ist in vielen Campinggeschäften erhältlich.

Auf der anderen Seite des Campers befindet sich die Stromanschlussdose. Hier kann man später den Camper an gewöhnliche Stromsteckdosen anstecken und so für eine längere Zeit die Stromversorgung sicherstellen, ohne die Batterie zu entladen. Wie Simone die gesamte Elektrik im Bus verbaut, seht ihr in einem der nächsten Beiträge.

Gut gesessen ist halb gewonnen

Da Simone weite Strecken mit dem Camper unterwegs sein wird, hat sie die Sitze in der Fahrerkabine ganz akribisch ausgesucht. Die vorhandene doppelte Sitzbank wurde durch Einzelsitze mit Drehkonsole ersetzt. Außerdem können die Sitze dann auch zum Essen bzw. Ausruhen genutzt werden und haben so gleich eine Doppelfunktion. Zudem wirkt der Raum auch größer. 

Übrigens: Inspirationen für schöne Wandertouren und Gipfelfotos teilt Simone gerne auf ihrem Instagram-Profil: siimone.lisaaa.

Alles Fotos sind von Simone Goldgruber.

Darf´s auch ein Land Rover Defender sein? Dann ist die Reportage über den jungen Odenwalder Nick Haydn genau das Richtige zum Weiterlesen. Auch Nick von der „Endlos-freisein-Manufaktur“ haben wir bei seinem Umbau begleitet. Er hat sein Hobby bereits zum Beruf gemacht und gibt anhand seines Defenders Tipps für den Umbau. Hier geht´s zur Story von Nick.