Austria2Australia: Mit dem Radl zu den Kängurus

Im Film „Austria2Australia“ nehmen 2 Männer ihre Zuschauer auf das Abenteuer ihres Lebens mit. Reed Exhibitions hat die beiden vor ihrem Kinostart interviewt.

Nach 18.000 Kilometern, 19 Ländern und 11 Monaten hat man einiges zu erzählen – überhaupt wenn man dies auf zwei Rädern erlebt. Weg von ihrer vertrauten Umgebung und rein in das wohl größte Abenteuer ihres Lebens stürzten sich die beiden Freunde Andreas und Dominik. Deswegen hatten sie immer ihre Kamera dabei und haben unglaubliche Erfahrungen, Erlebnisse und Hindernisse ihres Trips auf dem Drahtesel von den Gämsen bis zu den Kängurus eingefangen. Zu sehen ab 9. Oktober im Kino. Wir hatten ein paar brennende Fragen an das Duo:

Reed Exhibitions: Wie seid ihr auf diese Idee gekommen? War es die Leidenschaft zum Fahrradfahren?

Dominik: Wir haben zufällig den Film der Hoepner Zwillinge gesehen, wie sie von Berlin nach Shanghai geradelt sind und dachten zuerst: "Die sind ja deppert...man kann doch nicht so weit radfahren..." Im selben Moment ist aber auch der Wunsch entstanden, selbst so eine Reise zu machen. Wir hatten beide vorher kein Fahrrad und sind nicht gerade die sportlichsten, aber das Fahrrad war ideal für diese Reise, weil wir langsam genug unterwegs waren um Menschen und Kulturen kennenzulernen, aber auch schnell genug um in einem Jahr anzukommen.

© Austria2Australia

Reed Exhibitions: Das sind doch einige Kilometer – habt ihr davor fleißig trainiert?

Dominik: In Wahrheit war die Reise unser Training. Wir haben ein Jahr zuvor einen kurzen Trip nach Rumänien gemacht um unser Equipment zu testen. Danach stand das Fahrrad 1 Jahr in der Garage, bis wir dann wirklich losgestartet sind. Bei einem Schnitt von 15km/h muss man ja auch nicht wirklich fit sein, wenn man bedenkt wie Flach die ersten Tage waren. (Radweg entlang der Donau)

Reed Exhibitions: Welcher war der schönster Moment eurer Reise?

Dominik: Jeder Tag in dem wir im Zelt schlafen konnten war unglaublich schön. Die Welt war unser zuhause, absolute Freiheit, jede Nacht schläfst du woanders: einmal in der Wüste, dann Berge, dann inmitten von Kamelen, einmal sogar am Boden in einer indischen Nähfabrik,...

Reed Exhibitions: Wie viele „Patschen“ hattet ihr?

Dominik: Irgendwann haben wir zum Zählen aufgehört, aber ich hatte ungefähr 13 Platten. Dominik nur 7 oder so. Komisch, denn wir hatten eigentlich haargenau die gleichen Fahrräder - muss wohl am Fahrer gelegen haben ;)