Wie du dir mit Bärlauch den Frühling auf den Teller zauberst

Der Bärlauch hat wieder Hochsaison und ist für all jene genau richtig, die vom Geschmack von Knoblauch einfach nicht genug bekommen können. Ob mit Nudeln, frischem Baguette oder Gnocchi – dieses Pesto ist garantiert ein kulinarisches Highlight.

Ein wahrer Immun-Booster

Bärlauch glänzt nicht nur durch seinen einzigartig-aromatischen Geschmack - nein, in diesem Wildgemüse stecken auch zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe. Durch reichlich Vitamin C, wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen, ist das Kraut ein regelrechter Immun-Booster. Zudem wirkt sich der Verzehr von Bärlauch leistungsfördernd und entschlackend auf deinen Körper aus. Aus diesem Grund hat der Bärlauch auch in der Naturheilkunde seinen festen Platz. Doch aufgepasst! Schwangere Frauen sollten das aromatische Kraut nur in geringen Mengen zu sich nehmen. Warum? Durch die entschlackende und antibiotische Wirkung steht Bärlauch in Verdacht, Frühgeburten auszulösen.

Wo kann ich wilden Knoblauch selbst pflücken?

Besondere Vorsicht ist bei der Ernte geboten. Maiglöckchen und Bärlauch sehen sich zum Verwechseln ähnlich! Beide charakterisiert ein grünes, breit-ovales Blatt. Es gibt jedoch zwei gute Unterscheidungsmerkmale, die du beim Pflücken beachten solltest. Das Maiglöckchen bildet zwei Blätter, die aus dem gleichen Stängel wachsen – beim Bärlauch gibt es pro Blatt einen Stängel. Zudem lässt sich meist nach einem Geruchstest gut erkennen, bei welcher Pflanze es sich um das beliebte Knoblauchgewächs handelt.

Bärlauch findest du zwischen März und April meist in Wäldern oder an Bachufern, an Plätzen wo es eben, schattig und feucht ist. Besonders beliebte Bärlauch-Hotspots in Wien und Umgebung sind die Donau Auen, der Wienerwald und die Steinhofgründe, aber auch in der Prater Hauptallee lässt sich das leckere Kraut finden.


 

Mit nur 5 Zutaten eine leckere Pasta zaubern

Was du brauchst? Frischen Bärlauch, Parmesan, Pinienkerne, Pasta und Olivenöl - et voilà - die schmackhaften Frühlingsnudeln können schon aufgetischt werden. Die frischen Zutaten gemeinsam mit einem Stabmixer oder einem Mörser pürieren. Währenddessen die Pasta al dente kochen und das Gericht nach Belieben mit angebratenen Cherrytomaten, Pinienkernen und frisch geriebenem Parmesan verfeinern. Wer seiner Pasta gerne einen cremigen und käsigen Geschmack verleiht, sollte auch einen Löffel Ricotta nicht vergessen.

Das Bärlauchpesto eignet sich aber nicht nur für Pastavariationen. In Salaten, zu Caprese, frischem Baguette oder auf einer Pizza schmeckt unser Pesto einfach himmlisch. 

Das brauchst du für dein Pesto:

Für 4 Portionen:

  • 200 g Bärlauch
  • 25 g Pinienkerne
  • 25 g Parmesan
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150 ml Olivenöl

Na, auch schon hungrig?